Der Aufbau-Verlag wollte für die Werbung seines Autors durch Veröffentlichung eines einzigen Gedichtes pro Jahr an dieser Stelle 25 € berechnen. Dies mit der Vorgabe, dass das Ganze in einem "nicht downloadbaren Format" gespeichert wird. Dazu wurde ein 3-seitiges Formular per Post, vermutlich ausgearbeite von einer Juristin, zugeschickt. Offensichtlich ist man im Verlag etwas ungeschickt, was die Vermarktung der eigenen Autoren angeht. Begründet wurde der horrente Preis auch damit, dass Recherche-Arbeit innerhalb des Verlages notwendig sei. Eine ordentliche Dateiverwaltung fehlt wohl.

Wenn wir wollen, dass das Internet einerseits Informationen verbreitet, andererseits die Rechte der Autoren respektiert werden, geht der Aufbau-Verlag genau den falschen Weg. Kapitalismus ist weit mehr als blinde Gewinnmaximierung.